Senioren-Centrum Katzenelnbogen
Senioren-Centrum Katzenelnbogen

Unsere Ehrenamtlichen Mitarbeiter

 

Hund Anton besucht die Bewohner des Senioren-Centrum Katzenelnbogen

 

Marlies Reichert aus Kördorf hatte schon lange bemerkt, dass ihr Hund Anton einen sehr verträglichen und liebenswerten Charakter besitzt. So fasste sie den Entschluss, ihn zu einem Besuchs- und Begleithund für Senioren ausbilden zu lassen. Der Malteser Hilfsdienst in Limburg bietet mit der Seniorenreferentin Bianca Westphal und Hunde-Besuchsdienstleiter Jürgen Klemm diese Ausbildung an. Der Besuchsdienst mit Hund ist im Raum Limburg mit 15 geschulten Teams schon sehr bekannt. Ein Glück für das Haus in Katzenelnbogen, dass Marlies Reichert hier in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen ihren Wohnsitz hat und hier ihre ehrenamtliche Dienste anbot.

Und: Ein Glück für die Bewohner. Unglaubliches spielte sich bei dem Besuch des dreieinhalbjähren Rüden, einem Berner Sennenhund, der im Herbst 2015 seine Prüfung absolvierte, auf allen drei Wohnbereichen des Hauses ab.

Tiere schaffen oft mit Leichtigkeit, was Menschen nicht vermögen. Der  Hund war  in der Lage, Körper, Geist und Seele der Menschen aufs Tiefste zu berühren und zu bewegen. Es gab häufig überraschende Reaktionen: Mehrere Demenzerkrankte, die nicht oder sehr wenig sprechen und oft keine Mimik zeigen, öffneten sich und wollten das Tier berühren. Die Besuchshunde sind generell gut sozialisierte Familienhunde, die über eine hohe Toleranzschwelle verfügen und keinerlei Aggressionen zeigen. Sie absolvieren bei den Maltesern vor ihrem Einsatz ein spezielles Training und werden in Stresssituationen von erfahrenen Tierärzten getestet.

Marlies Reichert berichtet, dass der Hund gelernt hat, mit außergewöhnlichen Situationen umzugehen. Zum Beispiel bei herunterfallenden Gegenständen oder wenn Senioren mit einem Rollator oder Gehstock auf ihn zugehen, nicht erschrocken zu reagieren. Anton bewältigte das alles mühelos. Weniger mühelos war es für ihn, auf den Befehl, ein Leckerli in Empfang nehmen zu dürfen, warten zu müssen. Die Bewohner hatten sehr viel Freude an dieser Aktion, bei der Anton das kleine Leckerli in ihrer Hand erst auf ihren Zuruf „Jetzt“ aufnahm. Sie lachten viel und besonders über ein weiteres Kunststück, bei der Marlies Reichert dem Hund in der Sitzhaltung auf beide Pfoten ein Leckerli legte, und er diese ebenfalls erst nach ausdrücklichem Befehl nehmen durfte.

 

Zu dem Foto:

Stolz präsentierte er sein neues Halstuch. Es zeigt, dass er seine Ausbildung bei den Maltestern absolviert hat. So war das einstimmige Credo der Bewohner, dass er sobald wie möglich wiederkommt. Das versprach er.

 

 

Koljar, der Islandhund besucht das Seniorencentrum regelmäßig

Und weil es für die Senioren so wichtig ist, diese Kontakte zu haben, hat Anton seit einiger Zeit einen Kollegen in die Einrichtung entsandt.
Es ist der Islandhund Koljar. Er kommt mit Ute Benjak von der Untermühle bei Attenhausen. Auch er ist von den Maltesern ausgebildet und erfreut die Bewohner ebenfalls.
Die Hunde Anton vom Schleierbachtal und Koljar benehmen sich so, als gehörten sie in die Einrichtung.

Unser Clown " Schmitzi "

 

 

Clown Schmitzi erfreut die Bewohner des Senioren-Centrums Katzenelnbogen

 

„Neben dem Weinen ist das Lachen die elementarste emotionale Äußerung, die jeder Mensch überall auf der Erde  vor aller Sprache versteht“ (aus Länder des Lachens von Heiner Uber) – so Clown Schmitzi.

 

Erfahrungen mit älteren und an Demenz erkrankten Menschen kann Jürgen Schmitzer reichlich vorweisen. Im Senioren-Centrum Katzenelnbogen und im AWO-Seniorenzentrum Diez sammelt er diese Erfahrungen seit Jahren. Erlernt hat er den Beruf des Schreiners. Seine Berufung findet er jedoch seit langer Zeit in der Arbeit mit Menschen durch seine primäre Kunst, sie zum Lachen zu bringen. Er ist Narr, Spaßmacher, mal tölpelhaft, mal einfühlsam und auf Tuchfühlung mit den Menschen, auch schon mal ein Spötter der Realität.

Erstaunen zunächst auf den Gesichtern der Bewohner. Noch dazu ließ Clown Schmitzi sie in seinen Koffer greifen, in dem sich allerlei Faszinierendes zu seiner situationsbedingten Verkleidung oder auch zum Spaß machen befindet. Brillen, Bärte, Hüte, Gürtel, Tücher, Schmuck oder Regenschirme, Luftballons, Pfeifen, denen er Geräusche entlockt, ein Sammelsurium der Accessoires, der zusätzlichen notwendigen oder nicht notwendigen oder nebensächlichen Beiwerke seiner Kunst. Sie reagieren auf seine Versuche, sich umzuziehen oder sich zum wiederholten Male die Hosenträger zu richten ohne Worte – nonverbal -  mit Schmunzeln und Lächeln, auch mit Gelächter. Sie animieren ihn, mehr aus seinem Koffer auszuprobieren und freuen sich über geglückte und missglückte Vorführungen ganz nah in ihrer Mitte.

Angeregt durch eine Fernsehdokumentation befasste er sich intensiv mit dem Thema „Klinikclown“. Die Faszination der Figur des Clowns in Kinderkliniken ließ ihn nicht mehr los. So begann er in den Jahren 2002 und 2003 eine Ausbildung „Intensivkurse zum Clown-Doktor“ bei der Akademie Klaus Peter Wick in Bühl/Baden-Württemberg. Seine ersten Gehversuche auf dem Weg zum Clown führten ihn in die Helios-Klinik in Diez, eine Fachklinik für Psychotraumatologie), die er auch heute noch als Clown besucht.

Inzwischen – infiziert von der „Roten Nase“, der kleinsten Maske der Welt, stieß er auf die Schule für Clowns in Mainz, eine staatlich anerkannte Berufsfachschule, wo er in den Jahren 2004 und 2005 die Figur des Clowns im Rahmen der Fortbildung „Clown und Kommunikation“ weiter studierte.

 

Zu dem Foto:

So ist er also sowieso „zu zweit“ unterwegs, der Clown in ihm und Jürgen Schmitzer auf dem Weg der heißt „Faszination Clown“

 

 

Heinz Braun – Ehrenamtlicher Mitarbeiter, kommt 2x im Monat dienstags und spielt zusammen mit unseren Senioren Rummykub. Dabei können unsere Senioren auf spielerische Art lernen ihr Gedächtnis fit zu halten. Vor allem unterstützt es die Geselligkeit und macht Spaß.

 

 

Monique Thorn – Ehrenamtliche Mitarbeiterin, kommt 4x im Jahr, singt und spielt auf ihrer Gitarre bekannte Schlagerlieder und Evergreens für unsere Geburtstagsjubilare. Sie versteht es, das unsere Senioren durch eine musikalische Reise das Singen neu erleben und damit wird die Sinneswahrnehmung mit viel Spaß und guter Laune aktiviert. Frau Thorn kann auf eine 50jährige Bühnenerfahrung zurückblicken, denn mit 5 Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Seitdem hat sie viele musikalische Wege eingeschlagen, in der Country- und Truckerszene, sowie der Folksmusik und dem Mittelalter. Die Liebe zur Musik wurde ihr quasi in die Wiege gelegt und hat mit ihren selbstgeschriebenen Liedern schon einige CDs herausgebracht.    

 

Roland Röhlich – Ehrenamtlicher Mitarbeiter, kommt 2x im Monat donnerstags und spielt auf seinem Akkordeon bekannte und beliebte Volkslieder. Herr Röhlich ist außerdem Chorleiter und versteht dabei die Kunst das gemeinsame Singen als Unterhaltung bei unseren Senioren zu fördern.

Beim Singen wird man aktiv, es belebt die Sinne, fördert die Kommunikation und macht Freude zugleich. Herr Röhlich leistet damit eine gute Seniorenarbeit und verdient unsere Anerkennung.

 

Adolf Föhrenbacher, Ursula Föhrenbacher, Helga Heuser, Otto Butzbach, Anni Pfeifer – Ehrenamtliche Mitarbeiter (v.l.n.r.), kommen 1x im Monat mittwochs zum Liederkreis. Der Liederkreis hat jeden Monat ein bestimmtes Thema und wird durch Geschichten, Erzählungen, interessante Fakten und witzige Anekdoten unterhaltsam dargeboten. Gemeinsam mit den Senioren werden zur Auflockerung altbekannte und neue Lieder gesungen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter verstehen die Kunst, Senioren zu aktivieren, Freude und Geselligkeit zu fördern, denn wer singt ist nie alleine und lebt auch gesünder.

 

Hans-Gerd Sextro und Helmi Sextro – Ehrenamtliche Mitarbeiter (v.r.n.l.)  kommen 6x im Monat samstags und gestalten einen Wort-Gottesdienst, der von unseren Senioren sehr gerne besucht wird. Der Raum wird kirchlich gestaltet und Herr Sextro versteht es mit seinen Geschichten und Lieder unsere Senioren den Weg Gottes mit verschiedenen Themen zu veranschaulichen.

 

Zusätzlich bietet Herr Sextro 2x im Monat donnerstags  die Krankenkommunion und Krankengebet an. Unsere Senioren hilft es in ihrem Glauben sehr, das ein kath. Vertreter der Kirche im Ehrenamt sich so engagiert. Besondere Wertschätzung leistet Herr Sextro, das er unsere Senioren zum Geburtstag aufsucht, ihnen persönlich herzlich gratuliert und einen Blumengruß mit Karte überbringt.

 

 

 

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